Michael König
Michael König, 1947 in München geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der dortigen Otto-Falckenberg-Schule. Seine Karriere begann 1966 an den Münchner Kammerspielen, später gehörte Michael König zum Kern-Ensemble der Berliner Schaubühne und spielte in Inszenierungen namhafter Regisseure, darunter Peter Stein, Luc Bondy und Peter Zadek. Als Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters arbeitete er dort u.a. mit Thomas Vinterberg zusammen, dessen Stück „Das Begräbnis“ im März 2010 erstmals aufgeführt wurde. Im Theater ist der versierte Charakterschauspieler genauso zu Hause wie beim Film. So spielte er 1971 in Rainer Werner Fassbinders „Rio des Mortes“ und erhielt im selben Jahr das Filmband in Gold als Bester Hauptdarsteller in der Romanverfilmung „Lenz“ (Regie: George Moorse).

Einem größeren Fernsehpublikum wurde Michael König durch Serien bekannt wie „Die Straßen von Berlin“ (1998, Regie: Reinhard Münster), „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ (1999, Regie: Walter Bannert u.a.) und Krimis wie „Schimanski - Geschwister“ (1998, Regie: Mark Schlichter) und „Rosa Roth: Geschlossene Gesellschaft“ (2002, Regie: Carlo Rola) sowie Fernsehfilme wie z.B. „Das Konto“ (2004, Regie: Markus Imboden), „Heute fängt mein Leben an“ (2006, Regie: Christine Kabisch) und „Die Geschworene“ (2007, Regie: Nikolaus Leytner) – jeweils neben Christiane Hörbiger - und „Mordgeständnis“ (2008, Regie: Thorsten Näter). Mit Franz Xaver Bogner drehte er „Café Meineid“ (1998-2002), „München 7“ (2004-2006), und „Der Kaiser von Schexing“ (2008/2009): Die Rolle des streitbaren Großbauern und Vater des Bürgermeisters hatte Bogner ihm auf den Leib geschrieben.

In der ZDF-Serie „Die Bergretter“ ist er als Peter Herbrechter seit Jahren ein fester Bestandteil des Ensembles. Als Mitglied des Wiener Theaters an der Josefstadt ist er derzeit in Stücken wie „Anatol“ oder „Der Schwierige“ zu sehen.